Bilingualer Erdkundeunterricht

Der bilinguale Unterricht im Fach Erdkunde, hier Geography, bietet seit Jahren den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, neben dem Fach Englisch auch im Fach Geography ihre sprachlichen Fähigkeiten zu erweitern, zu vertiefen und zu festigen.

Von Klasse sieben an kann dieser sprachliche Zweig gewählt werden und muss in der Folge bis Klasse zehn fortgeführt werden, was selbstverständlich als Zusatzqualifikation im Zeugnis vermerkt wird.

Inhalte:

In Klasse sieben lernen die Schüler neben grundsätzlichen Fertigkeiten in den Bereichen Navigation, Klimakunde und Topographie, besondere Raum-Klima-Nutzungskonflikte kennen.

In Klasse acht stehen der strukturelle Aufbau der Erde und die Plattentektonik an. Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis folgen. Die Besiedlung der „Neuen Welt“ mit ihren topographischen Besonderheiten und Herausforderungen bildet gegen Ende der achten Klasse den Übergang zur Anthropologie.

In der neunten Klasse nimmt die Stadtgeographie das gesamte Schuljahr ein. Anthropologische Effekte in Raum-Mensch-Beziehungen am Beispiel der weltweiten Urbanisierung, bzw. Suburbanisierung, Global-, Megacities und Metropolen sind hier der Schwerpunkt. Die Disparitäten zwischen Stadt und Land, jedoch auch zwischen Kontinenten und Kulturerdteilen werden betrachtet, analysiert und bewertet.

Folglich wird dies in Klasse zehn mit dem großen Thema der Globalisierung zum Abschluss gebracht. Politische Vernetzungen, Global-Player, weltweite Abkommen, Migrationsbewegungen, Flucht und Ländervergleiche sind hier Inhalte.

Dieses sprachliche Angebot findet sich im Leitbild der Riegelhof Realschule wieder. So soll die Grundlage gelegt werden, sich in einer immer stärker vernetzten Welt gut mithilfe der internationalen Sprache Englisch global verständigen zu können.

DELF-Zertifikat

Schülerinnen und Schüler der Riegelhofrealschule, die das Fach Französisch ab Klasse 6 als Fach gewählt haben, können in Klasse 9 in Zusammenarbeit mit dem Institut Français das DELF-Zertifikat A1 scolaire erwerben. 

Das Programm richtet sich an Personen jeden Alters und umfasst alle sechs Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen: A1, A2, B1, B2, C1, C2.
Das Zertifikat ist unbegrenzt gültig und attestiert die Beherrschung der vier Sprachkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher und mündlicher Ausdruck.
Das DELF-Diplom richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die ihre Französischkenntnisse mit einem offiziellen Zertifikat nachweisen möchten, da dies aussagekräftiger und vergleichbarer ist als die Zeugnisnoten der Schulen in den verschiedenen Ländern.

An der Riegelhofrealschule Ostfildern werden die Schülerinnen und Schüler optimal auf die DELF-Prüfung vorbereitet. Schon während des Französischunterrichts werden die geforderten Kompetenzen angebahnt. Weiterhin erhalten interessierte Schüler/innen ein umfangreiches Aufgabenpaket, mit dem sie sich optimal auf die Prüfung vorbereiten können. Kurz vor der Prüfung finden dann noch je nach Bedarf mehrere gemeinsame Übungsstunden mit einer Lehrkraft statt.

DELF 2020

Sieben Schülerinnen und ein Schüler der Klasse 9a haben im Januar 2020 an der DELF scolaire Prüfung in Kooperation mit dem Institut Français Stuttgart teilgenommen.

An der Riegelhofrealschule Ostfildern wurden die Schülerinnen und Schüler optimal auf die DELF-Prüfung vorbereitet. Schon während des Französischunterrichts wurden die geforderten Kompetenzen angebahnt. Zusätzlich erhielten die Jugendlichen ein umfangreiches Aufgabenpaket, mit dem sie sich optimal auf die Prüfung vorbereiten können. An den beiden Samstagen unmittelbar vor der mündlichen und schriftlichen Prüfung trafen sich die Neuntklässler mit Frau Gold an der Schule und arbeiteten intensiv an DELF Beispielaufgaben in den Bereichen compréhension de l´oral, compréhension des écrits, production écrite und production & interaction orales.

Ein bisschen seien sie schon aufgeregt gewesen, vor allem vor der mündlichen Prüfung am 21. Januar, so berichteten die meisten Französischlerner. Doch als M. Nesanson vom Institut Français Stuttgart die ersten Fragen stellte, legte sich die Anspannung und die Schüler glänzten mit ihrem Wissen und Können.

Nun heißt es warten, bis die Prüfungen korrigiert und an die Schule zurückgesandt werden, um dann endlich die Zertifikate in den Händen zu halten.

Englandfahrt 2018

Morgens um 5.00 Uhr ging’s mit 45 Schülerinnen und Schülern sowie unseren Lehrern Frau Wiesner, Herrn Nussbächer und Herrn Riedl los in Richtung Whitstable, einem charmanten Küstenstädtchen, wo uns unsere Gastfamilien abends erwarteten.

Am ersten Tag machten wir in Kleingruppen eine Stadtrallye vor Ort und erhielten auch eine spannende Stadtführung. Am Ende durfte dann jeder eine frisch geerntete Auster verkosten, was über die Hälfte von uns auch probierten (ich auch und weiß jetzt, was ich wohl nicht so schnell wieder essen möchte!). Nachmittags besuchten wir bei Sonnenschein das schmucke Küstenstädtchen Broadstairs an dessen einladendem Strand viele von uns im Meer badeten.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach London mit Stadtrundfahrt, Besuch des Buckingham Palace (die Queen war leider nicht zu Hause) und Zeit zum Shoppen auf der Oxford Street. Auch am vierten Tag hatten wir viel Programm: Wir fuhren nach Hastings an die Südküste. Dort nahmen wir an einer sehr lustigen, echten Tee-Zeremonie teil, bei der wir das richtige Betragen in feiner englischer Gesellschaft mit traditionellem Schwarztee, leckeren Scones und gediegenem Tanz erlernen konnten. Nach einer Klippenwanderung konnten wir noch Fish&Chips probieren, was eine coole Erfahrung war. Am vorletzten Tag ging’s mit dem Schiff auf einer Themsefahrt von Greenwich zum Tower, in dem wir die prächtigen Kronjuwelen bestaunen und viel über die englische Geschichte erfahren konnten. Bei einer Fahrt mit dem London Eye konnten wir zum krönenden Abschluss eine tolle Aussicht auf London genießen. All‘ die Sehenswürdigkeiten zu sehen, die wir aus dem Englischbuch kannten, war wahnsinnig aufregend.

Am letzten Tag reisten wir mit einem Doppeldeckerbus nach Canterbury. Nach der Besichtigung der weltberühmten Kathedrale und der historischen Altstadt hieß es dann leider „goodbye England“.

Die Zeit in England war wunderschön und ich empfehle allen Schülerinnen und Schülern bei der nächsten Fahrt auf jeden Fall teilzunehmen.

Jule Gärtner, 9d

„You’re a Good Man, Charlie Brown“ - im Stuttgart Theatre Center

Am Sonntag, 19.01.20,  besuchte eine klassenübergreifende Gruppe interessierter Neunt- und Zehntklässlern mit ihren Lehrkräften Martina Wütherich und Robert Riedl die ausverkaufte Nachmittagsvorstellung des 1967 am Broadway uraufgeführten Musicals „You’re a Good Man, Charlie Brown“ im Stuttgart Theatre Center der Kelley Barracks der US-amerikanischen Streitkräfte in Stuttgart-Möhringen. Die witzige und sehr unterhaltsame Comic-Revue zeigt einen Tag im Leben der legendären Peanuts durch die Augen des lebensunsicheren Protagonisten Charlie Brown. Dieser leidet höllisch unter seinem ständigen Scheitern. Auf bewundernswerte Weise berappelt sich Charlie Brown dann immer wieder aufs Neue, um sich als moderner Sisyphos den widrigen Herausforderungen des Lebens voll Hoffnung und Hingabe entgegenzustemmen. Mit dabei sind natürlich die bekannten und liebenswerten, aber gewissermaßen unglückssüchtigen Kinderfiguren: Die süßnaive Sally, die eingebildete Lucy, die davon träumt, Königin zu sein und Schroeder abgöttisch liebt, der aber nur Klavierspielen im Sinn hat und von Beethoven besessen ist, Linus, der ohne seine Schmusedecke nicht  existieren kann sowie Charlies schlappohriger Beagle, der dichtende Snoopy, der sich als tollkühner Flieger Gefechte mit dem imaginären Roten Baron liefert.
Spätestens beim Anblick von Lucys „Psychatriebude“ wurde allen bewusst, dass die – oberflächlich betrachtet – leicht wirkende Musikkomödie auch psychologischen Tiefgang mit Wiedererkennungseffekt hat. Und so wusste man dann manchmal selbst nicht so genau, ob man noch im Theatersessel sitzt oder schon auf der Analytiker-Couch liegt. Für fünf Cents haut Lucy, seine sadistische Nemesis, dem ewig melancholischen Loser Charlie seine Neurosen um die Ohren: „Snap out of it“ – reiß dich zusammen! Der italienische Philosoph Umberto Eco beschrieb dieses entlarvende Vermögen so: „Diese Kinder berühren uns, weil sie in gewisser Weise Monster sind: Sie sind monströse, infantile Reduktionen aller Neurosen eines modernen Bürgers des Industriezeitalters.“ Wunderbare, die komischen Situationen stimmig untermauernde Songs wurden von den Sängern überzeugend und lebendig in amerikanischem Englisch vorgetragen und von toller Livemusik begleitet. So konnte man es fast nicht glauben, dass „Amateure“ vor einem standen, da die ganze Show, einschließlich des kreativen Bühnenbildes, das sich auf der kleinen, aber feinen Bühne des Kelley Theaters auftat, sehr professionell wirkte – with charm, wit and heart. Wir freuen uns schon auf das nächste Stück!

Robert Riedl

Studienfahrt nach Paris

Wir - die Französischklassen 8a und 7a der Riegelhofschule Realschule Nellingen - waren von Donnerstag, 19.7. bis Sontag in Paris. Drei Nächte lang haben wir in einer Jugendherberge im 8ème arrondissement übernachtet und innerhalb von vier Tagen haben wir viele Sehenswürdigkeiten besichtigt und gesehen. Die meisten Monumente erreichten wir zu Fuß und mit der Metro. Allein das Metrofahren in der französischen Hauptstadt war spannend und ein Erlebnis für sich.

Am ersten Abend waren wir bei Sacré Coeur und stauten über den tollen Ausblick auf die Stadt. Wir gingen dann zum Place des Tertres, wo sich einige von uns haben malen lassen, die anderen den Künstlern über die Schulter schauten. Ein weiteres Highlight folgte: mit der Metro fuhren wir quer durch die Stadt und konnten nach einer recht langen Zeit des Anstehens auf den Eiffelturm. Die Aussicht von der zweiten und dritten Etage ist gigantisch und bei Dunkelheit war sie noch beindruckender.

Am zweiten Tag bestaunten wir Bilder und Gemälde im Louvre, flanierten über die Champs Élysées und standen unter Triumphbogen. Vom Wasser aus sahen wir viele Sehenswürdigkeiten bei einer Seinefahrt. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem landestypischen Restaurant ließen wir den Tag ausklingen. 

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen einer Zeitreise. Früh am Morgen fuhren wir aus der Stadt hinaus nach Versailles und erkundeten das Schloss und die Gärten und lernten über den prunkvollen Lebensstil Louis XIV und seiner Nachfolger. Auf dem Weg zurück in die Stadt machten wir Halt im modernen Stadtviertel la Défense mit seinem ultramodernen Aussichtsturm la Grande Arche und den Einkaufsgeschäften und Malls.Den letzten Abend verbrachten wir rund um Sacré Coeur, wo wir den Artisten und Unterhaltungskünstlern zusahen.

Viel zu früh hieß es am vierten Tag Abschied nehmen von der französischen Hauptstadt. Die Zeit in Paris war ein einmaliges Erlebnis für uns, das wir niemals vergessen werden.